Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung (ZSK)

Feierliche Eröffnung der Landesgartenschau mit ZSK Teilprojekt 6: Klimaerlebnis Würzburg

Am Donnerstag, den 12. April 2018 wurde die Landesgartenschau 2018 in Würzburg von Ministerpräsident Markus Söder offiziell eröffnet. Mitarbeiter des TP 6 konnten Staatsminister Dr. Marcel Huber das Projekt "Klimaerlebnis Würzburg" vorstellen.

Teilprojekt 1 "Klimaschutz und grüne Infrastruktur in der Stadt" erfolgreich abgeschlossen

Nach einer Laufzeit von vier Jahren (2013-2017) wurde das erste Teilprojekt des ZSK "Klimaschutz und grüne Infrastruktur in der Stadt" nun mit einem "Leitfaden für klimaorientierte Kommunen in Bayern"  und einem Abschlussbericht erfolgreich abgeschlossen.

Der Leitfaden steht hier zum Download bereit (48,0 Mb).

Der Abschlussbericht steht hier zum Download bereit (11,8 Mb).

Wir danken allen Beteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit!


Aufbau des Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung

Seit Juni 2013 vereint das ZSK die Themenbereiche der Stadt- und Landschaftsplanung, Architektur, Ingenieurwissenschaften sowie Ökologie. Ziel des interdisziplinären Teams aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist es, praktische Handlungsempfehlungen für Städte und Kommunen in Bayern zu erarbeiten, die zeigen, wie mit Hilfe der Ökosystemdienstleistungen der grünen Stadtnatur, z.B. Beschattung, Wasserspeicherung, Befeuchtung, die nachhaltige Stadt der Zukunft an die Folgen des Klimawandels angepasst werden kann. Dabei sollen Synergieeffekte genutzt werden, so dass Flora und Fauna gleichermaßen ein Refugium finden und so langfristig geschützt werden können.

Dabei werden folgende Fragestellungen behandelt:
  • Wie können Architekten, Landschaftsplaner und Naturwissenschaftler im Sinne der Klimaanpassung zielführend zusammenarbeiten?
  • Was kann Stadtgrün hinsichtlich der Klimaanpassung leisten?
  • Wie können vom Klimawandel bedrohte Tiere und Pflanzen in der Stadt geschützt werden?
  • Welche Rolle spielen verschiedene Baumarten für das Klima in der Stadt der Zukunft?
  • Wie sollen große Stadtplätze in Zeiten des Klimawandels gestaltet werden?
  • Welche Synergieeffekte gibt es zwischen Mensch, Flora und Fauna?

Das ZSK besteht derzeit aus sechs Teilprojekten, die von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) bearbeitet werden.

Klimaschutz und Grüne Infrastruktur in der Stadt

Klimaschutz durch grüne Infrastruktur: Wie kann dem Klimawandel entgegengewirkt und die Resilienz bayerischer Städte in Bezug auf Klimaänderungen verbessert werden? Dies wird durch Fallstudien-untersuchungen in Stadtquartieren und der Betrachtung des Zusammenwirkens von Ökosystem-dienstleistungen, Energieeinsparungen auf Gebäude- und Nachbarschaftsebene sowie erneuerbarer Energien erforscht. <<mehr>>

Anwendung der Methode Animal-Aided Design

Die Funktion der Städte als Rückzugsraum vieler Tierarten wird durch den Klimawandel noch bedeutender.
Animal-Aided Design beschäftigt sich mit der Schaffung geeigneter Rückzugsräume für Tierarten im Rahmen einer auf Klimawandel ausgerichteten Planung. Dies wird anhand von Praxisbeispielen erforscht.
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City Trees II - Stadtbäume im Klimawandel

Stadtbäume sind ein wesentlicher Bestandteil städtischer Freiräume.
Wuchsverhalten, Umweltleistungen und Perspektiven von Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels, sind die Kernelemente, mit denen sich das Projekt City Trees II beschäftigt.
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100Places:M - Öffentliche Plätze in München

Wie können öffentliche Plätze zukunftig aussehen? Durch die Untersuchung 100 öffentlicher Plätze Mün-chens und der Analyse des Wirkungsgefüges von Klimawandel, Wärmeinseleffekt sowie der Gestaltung, Nutzung und Aneignung öffentlicher Plätze soll dieser Frage im Rahmen des Projekts nachgegangen werden. <<mehr>>

Gebietsfremde und heimische Stadtklimabäume

Stadtklimabäume zeichnen sich durch eine hohe klimatische Stresstoleranz und einer höhere Vitalität aus. Das Projekt verfolgt das Ziel, gebietsfremde Stadtklimabäume hinsichtlich ihrer Arthropodenvielfalt und Anfälligkeit für Schädlingsbefall mit heimischen Baumarten zu vergleichen. <<mehr>>

Klimaerlebnis Würzburg (KEW)

Städte zeichnen sich gegenüber ihrem Umland durch ein eigenes Klima aus. Am Fallbeispiel Würzburg wird anhand von mehreren Standorten im Stadtgebiet untersucht, inwieweit sich das Klima eines Standorts in Abhängigkeit von Baumbestand und Stadtraumtyp unterscheidet und inwieweit sich Stadtbäume und Kleinklima gegenseitig beeinflussen.  <<mehr>>