Über uns - Struktur des ZSK

Um den sich verändernden Umwelt­bedingungen wirksam entgegen zu treten, müssen die Ursachen für den Klima­wandel verringert sowie präventiv und intensiv auf die sich abzeichnenden Klima­wandel­aus­wirkungen reagiert werden.

Das ZSK vereint in mittler­weile zehn Teil­projekten (sechs laufend, vier abgeschlossen) die Themen­bereiche der Stadt-­ und Land­schafts­planung, Architektur, Ingenieur­wissen­schaften, Soziologie, Biologie sowie Ökologie.

Es bringt die viel­fältigen Kompetenzen von natur-­, sozial- ­und ingenieur­wissen­schaftlichen Disziplinen an der TU München mit anderen bayer­ischen Forschungs­ein­richtungen und Kommunen zusammen, um das Thema „Klima­wandel in der Stadt“ fach­übergreifend, ganz­heitlich und praxis­nah zu bearbeiten.

Das ZSK wird vom Bayerischen ­Staat­sministerium für Umwelt und Verbrauch­erschutz (StMUV) und der Regina-Bauer Stiftung finanziert und an der TU München durchgeführt.

Die Leitung des ZSK liegt bei Herrn Prof. Dr. S. Pauleit (Lehr­stuhl für Strategie und Manage­ment der Land­schafts­ent­wicklung) und Herrn Prof. Dr. T. Rötzer (Lehr­stuhl für Wald­wachs­tums­kunde).

Die behandelten Fragestellungen sind in Detail:

Wie können Architekt*­innen, Landschafts­planer*­innen, Natur­wissenschaftler­*­innen und Sozio­log*­innen im Sinne der Klima­anpassung von Städten ziel­führend für die Entwicklung von Klima­schutz und -an­passungs­­strategien zusammen­arbeiten?

Was kann Stadtgrün hinsichtlich der Klimaanpassung leisten? Wie soll es geplant und gestaltet werden, um effektiv zu lebenswerten, klimaschützenden und klimaangepassten Städten bei­zu­tragen?

Wie können vom Klimawandel bedrohte Tiere und Pflanzen in der Stadt geschützt und gefördert werden?

Wie sollen große Stadtplätze in Zeiten des Klimawandels gestaltet werden?

Welche Synergieeffekte können für Mensch, Flora und Fauna aus der Stadtplanung von morgen ge­schaffen werden?

Welche Rolle spielen verschiedene Baumarten für das Klima in der Stadt der Zukunft? Können Baum­arten aus anderen Klimabereichen der Erde in das Stadtbild integriert werden und erbringen diese Baum­arten vergleichbare Umweltleistungen?

Bieten Baumarten aus anderen Klimabereichen vergleichbare Lebensräume für die baum­be­wohnende Fauna wie heimische Baumarten?

Wie können Menschen für die Themengebiete der modernen Stadtplanung, Klimaanpassung und Ökosystemleistungen sensibilisiert werden?